Pius5-Steffeshausen

Veranstaltungen

Prozessionen

Fronleichnamsprozession

Am Sonntag nach dem Fronleichnamsfest (2.Sonntag nach Pfingsten) findet in unserer Gemeinde die Fronleichnamsprozession statt. Es handelt sich um eine Sakramentsprozession, bei welcher das Allerheiligste öffentlich durch die Straßen getragen wird und der sakramentale Segen an 4 besonders geschmückten Segensaltären gespendet wird.

Besonders erwähnenswert: das Fronleichnamsfest wurde erstmals 1246 in der Basilika St.Martin in Lüttich aufgrund einer Vision der heiligen Augustinerin Juliana von Cornillon (Lüttich) gefeiert.

1264 wurde es durch Papst Urban IV., ehemals Erzdiakon zu Lüttich, als „Fest des Leibes Christi“ für die gesamte Katholische Kirche vorgeschrieben. Die erste Fronleichnamsprozession fand in der 2. Hälfte des 13.Jahrhunderts in Köln statt.

Blumenteppich an Fronleichnam in Steffeshausen bei der Grotte.

Skapulierfest

Am Fest unserer Lieben Frau vom Berge Karmel (16. Juli), bzw. am darauffolgenden Sonntag (wenn der 16. Juli kein Sonntag ist) findet eine feierliche Sakramentsprozession statt.

In der Pfarre Steffeshausen-Auel wird dem Skapulier seit dem 17. Jahrhundert eine besondere Bedeutung zugemessen, seit dem Jahr 1719 besteht sogar eine offizielle Skapulierbruderschaft.

Die Muttergottes verspricht jedem, der das Skapulier in der Todesstunde trägt und die unten genannten Bedingungen erfüllt, von dem Feuer der Hölle verschont zu bleiben, sowie am 1. Samstag nach seinem Tod aus dem Fegefeuer errettet zu werden.

Bedingungen:
Man muss:

  1. Einmal in die Skapulierbruderschaft aufgenommen werden, und das Skapulier immer tragen.
  2. Die Muttergottes verehren

Jedes Jahr am Skapulierfest besteht nach der Sakramentsprozession die Möglichkeit in die Skapulierbruderschaft aufgenommen zu werden.

Es wird in unserer Kirche monatlich eine hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Skapulierbruderschaft gefeiert.

Gemälde mit Maria mit Skapulieren.

Mariä Himmelfahrt

Anlässlich des Festes Mariä Himmelfahrt (15. August) wird jedes Jahr nach dem Hochamt eine feierliche Marienprozession gehalten.

An diesem Festtag feiert die Katholische Kirche die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel, welche im Jahre 1950 von Papst Pius XII. als Dogma verkündet wurde.

Bittprozessionen

Als Bittprozession gilt im Christentum ein Flurumgang, mit dem Gottes Segen oder die Abwendung von Gefahren und Notsituationen erbeten wird.

Am 25.April wird jährlich vor dem Bittamt die Markusprozession mit Gesang der Allerheiligenlitanei gehalten.

An den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt wird anlässlich der Bitttage montags und dienstags die Allerheiligenlitanei in der Kirche und mittwochs während der Bittprozession von der Lourdesgrotte zur Herz-Jesu-Kirche gesungen.

Wallfahrten

Jedes Jahr Anfang Oktober organisiert der Beneluxdistrikt der Priesterbruderschaft St.Pius X. eine Wallfahrt nach Banneux, an welcher auch unsere Herz-Jesu-Gemeinde teilnimmt.

Banneux gilt neben Beauraing als der wichtigste Marienwallfahrtsort Belgiens.

Im Jahre 1933 erschien die allerseligste Jungfrau Maria dem 11 jährigen Mädchen Mariette Beco achtmal und bezeichnete sich selber als die „Jungfau der Armen“.

Berühmt ist vor allem die Heilquelle, zu welcher die Muttergottes das Mädchen führte. Sie sagte, dass die Quelle „allen Nationen“ vorbehalten sei und insbesondere den Kranken. Die Quellschüttung steigerte sich zwischen März und Mai 1933 von 40 l auf 4.000 l täglich. Auch bei großer Trockenheit, wenn die meisten der umliegenden Quellen austrocknen, hat die Quelle seitdem nicht mehr aufgehört zu fließen und hat schon viele kranke Menschen geheilt.

Die Erscheinungen von Banneux wurden im Jahre 1949 von der Katholischen Kirche anerkannt

Bild von Banneux-Notre-Dame.

Herz-Jesu-Freitage

Der erste Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) wird in unserer Kirche besonders gefeiert. Nach der heiligen Messe wird vor ausgesetztem Allerheiligsten das Heiligste Herz-Jesu verehrt.

Das Heiligste Herz Jesu versprach der heiligen Margaretha Maria Alacoque, dass jeder, der an den ersten Freitagen neun Monate nacheinander kommuniziert, die Gnade eines bußfertigen Endes erhält, so dass er weder in Gottes Ungnade, noch ohne den Empfang der heiligen Sakramente sterben wird.

Herz-Maria Sühnesamstag

Der erste Samstag im Monat ist besonders dem Heiligsten Herzen Mariens geweiht.

Die Muttergottes versprach Lucia von Fátima, dass sie all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil ihrer Seelen notwendig sind, beistehen wird, welche fünf Monate lang jeweils am ersten Sonntag des Monats

  • beichten (muss nicht am Sühnesamstag selbst erfolgen, sondern in regelmäßigen Abständen)
  • die heilige Kommunion empfangen
  • den Rosenkranz beten
  • ihr während 15 Minuten durch die Betrachtung eines oder mehrere Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten.

In unserer Kirche werden an den Herz-Mariä-Sühnesamstagen nach der hl. Messe der Rosenkranz gebetet und Sühnegebete verrichtet, sowie die einzelnen Rosenkranzgeheimnisse betrachtet.

Katechismusunterricht

Während der Schulzeit erteilt H.H.P. Lang samstags Kathechismusunterricht an Kinder und Jugendliche, sowie auf Wunsch auch an Erwachsene.

 

Vorträge

Mehrmals im Jahr, vornehmlich während der Advents- und Fastenzeit, finden Vorträge über religiöse Themen statt.

Rosenkranz an den Grenzen

Seit einigen Jahren nimmt unsere Gemeinde im Monat Oktober an der Gebetsaktion „Rosenkranz an den Grenzen“ teil.

Dabei wird in Belgien und der ganzen Welt der Psalter für die Kirche, die Wiederbelebung der Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Nächstenliebe, für den Schutz des menschlichen Lebens und für den Weltfrieden gebetet, wie es die Muttergottes in Fátima gewünscht hat.

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